Seit vielen Jahren begleitet mich diese Aussage: “Kinder sind die besten Wissenschaftler.” Zugegeben: Ihr Problem besteht darin, dass sie noch nicht über ausreichend Vorwissen verfügen… der bis zum Grundschulalter noch nicht ganz ausgebildetet Temporallappen ist sicherlich auch ein wenig ungünstig. Worauf es aber ankommt, ist ihre Fähigkeit, Dinge anders zu sehen und völlig unterschiedlich zusammensetzen zu können.

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… so ein gemeinsames Frühstück am Sonntag kann ja sehr lehrreich sein, insbesondere wenn die Harburger Anzeigen und Nachrichten (selbstverständlich in Vertretung) mit am Tisch sitzen. Als mein kleiner Neffe Maximilian zu uns winkte, fragten wir uns: Heißt es nun “gewinkt” oder “gewunken”?

Der Spiegel sagt “gewinkt”

Alles tönt von der Intelligenz der Masse: Doch die  – einschließlich meiner Person – hatte in diesem Fall schlicht und ergreifend Unrecht: Der Spiegel bestätigit glauhbhaft; das Verb “winken” wird regelmäßig konjungiert, auch wenn der Volksmund in der Regel zum “gewunken” tendiert. Kein Wunder, gibt es doch zahlreiche ähnliche Beispiele wie “getrunken, gesunken, gestunken”.

Da hat sich das Frühstück ja gelohnt… sowohl für das geistige als auch für das leibliche Wohlergehen. Was will man mehr…