Sicherlich wissen Sie, was eine Tautologie ist. Eine Aussage, die immer war ist, etwa der “weiße Schimmel”, “a ist a”, “Es regnet oder es regnet nicht” oder “voll und ganz”. Eine besonders interessante Tautologie ist z.B. “Geschäft ist Geschäft”. Die Aussage ist wahr, keine Frage, doch ihr Sinn übersteigt diesen epistemisch trivialen Wahrheitsgehalt.

Auch (fast) so eine Tautologie: “Image Filme für ein besseres Image”

Es versteht sich von selbst, dass Image Filme dem Image eines Unternehmens dienen. Nicht umsonst wird dafür teures Geld bezahlt. Warum aber bezahlen Unternehmen für Image Filme, die als Image-bildende Maßnahme höchst zweifelhaft ist? Und warum investieren Filmemacher nicht in Kreative, Texter, Konzeptioner, Drehbuchautoren?

Schon eine kleine Idee, gut umgesetzt, kann einen Image Film aufwerten, ihn interessant, witzig, spannend oder originell gestalten. Solch ein kleines Beispiel habe ich beim Musikexpress gefunden. Und da es so gut passt, möchte ich Sie gleich auf ein neues Musik-Blog aufmerksam machen, das sich RoflRock schimpft – Sie hören doch Musik, oder? Sonst wäre ich auch sehr enttäuscht.

Die Agentur Cogtail hat jetzt ‘nen Claim… und ein neues, bewegendes Bild auf der Startseite. “Ideen für Visionen”

www.cogtail.de

Versteht mich bitte nicht falsch, aber der Herr Vader samt Kollegen haben Viralmarketing nur zur Hälfte verstanden. Der eine redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist – nämlich nichts anderes als Blech: Hohes Budget gleich maximaler Erfolg im viralen Marketing. Nein, so ist das nicht! Aber immerhin, als äußerst machtvolles Instrument hat er es bereits identifiziert. Viel schlimmer sind da seine Kollegen, die Viralmarketing als Hokus Pokus abstempeln. Da ist es nur gut und billig, wenn Herr Vader seinen unverständigen Kollegen virtuell am Kragen packt. Man könnte auch sagen: Er hat sein Recht von einem Veto in Anspruch genommen.

Aber was hat es dem Todesstern gebracht, dieses Big-Budget-Viralmarketing-Denken?

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Bei diesem Film dachte ich sofort daran, dass er sich hervorragend für eine Anti-Raucher-Werbung eignet. Es wäre ein recht kostengünstiger Werbefilm, wenn man bedenkt, womit diese gleichermaßen bewegten wie bewegenden Bilder erzeugt wurden: Mit der Canon EOS 7D – für mich ist es beeindruckend, welche Qualität sich mit dieser Kamera erzielen lässt. Und das, obwohl sie doch äußerst erschwinglich ist.  Na ja, ein paar filmerische Fähigkeiten sollte man sicherlich auch noch haben…

Seit vielen Jahren begleitet mich diese Aussage: “Kinder sind die besten Wissenschaftler.” Zugegeben: Ihr Problem besteht darin, dass sie noch nicht über ausreichend Vorwissen verfügen… der bis zum Grundschulalter noch nicht ganz ausgebildetet Temporallappen ist sicherlich auch ein wenig ungünstig. Worauf es aber ankommt, ist ihre Fähigkeit, Dinge anders zu sehen und völlig unterschiedlich zusammensetzen zu können.

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Ich finde die Idee wirklich großartig, dass zwei verschiedene Unternehmen gemeinsam Werbung machen; besonders wenn das Ergebnis so großartig ausfällt, wie bei diesem Werbespot von Coca Cola (und Bärenmarke). Auch wenn der Spot schon etwas älter ist (na ja, von 2008), kannte jedenfalls ich ihn noch nicht.

Da ich ja schon ein wenig zwischen Bielefeld und Hamburg pendele, trinke ich natürlich auch Astra – und wie es das Schicksal wollte, bin ich auch auf die grandiosen Plakate des Traditionsbieres aufmerksam geworden. Hier stecken einfach tolle Ideen drin. Man merkt, da hat ein gutes Team seiner Freude an Astra freien Lauf gelassen…

Dieses Astra-Plakat ist übrigens mein Favorit:

Astra-Alster-freigegeben-Hamburg

>> Zur Bilder-Galerie der Astra-Plakatwerbung

>> Nett sind auch die Etiketten, die im Rahmen des Design-Wettbewerbes zum 100jährigen Bestehen kreiert wurden.