Sie müssen nicht unbedingt der große Platzhirsch im Internet sein. Insbesondere dann nicht, wenn Sie sich wie ein Elefant im Porzellanladen verhalten. Wenn Sie sozial (ehrlich, charmant, freundlich und zuvorkommend) sind, stoßen Sie damit ganz bestimmt bei dem einen oder anderen Kontakt auf Facebook, Xing, Twitter und Co. auf Gegenliebe. So entwickelt sich Ihr Netzwerk. So werden Sie ganz leise und still zum stolzen Zwölfender und können sich das lästige Geröhre  - wie bei unserem Freund in dem Video – sparen.

Auch Herr Bohne, Mitarbeiter des Kaffeerösters Tchibo, zeigte in seinem sozialen Verhalten so einige Entgleisungen. Aus diesem Grund entschloss sich das Unternehmen, mit ihm einen kleinen Spot zu drehen. Auf diese Weise präsentiert Tchibo seine Social Media-Guidelines, die nicht nur die Mitarbeiter des Unternehmens befolgen sollten:

Sicherlich wissen Sie, was eine Tautologie ist. Eine Aussage, die immer war ist, etwa der “weiße Schimmel”, “a ist a”, “Es regnet oder es regnet nicht” oder “voll und ganz”. Eine besonders interessante Tautologie ist z.B. “Geschäft ist Geschäft”. Die Aussage ist wahr, keine Frage, doch ihr Sinn übersteigt diesen epistemisch trivialen Wahrheitsgehalt.

Auch (fast) so eine Tautologie: “Image Filme für ein besseres Image”

Es versteht sich von selbst, dass Image Filme dem Image eines Unternehmens dienen. Nicht umsonst wird dafür teures Geld bezahlt. Warum aber bezahlen Unternehmen für Image Filme, die als Image-bildende Maßnahme höchst zweifelhaft ist? Und warum investieren Filmemacher nicht in Kreative, Texter, Konzeptioner, Drehbuchautoren?

Schon eine kleine Idee, gut umgesetzt, kann einen Image Film aufwerten, ihn interessant, witzig, spannend oder originell gestalten. Solch ein kleines Beispiel habe ich beim Musikexpress gefunden. Und da es so gut passt, möchte ich Sie gleich auf ein neues Musik-Blog aufmerksam machen, das sich RoflRock schimpft – Sie hören doch Musik, oder? Sonst wäre ich auch sehr enttäuscht.

Social Media entsteht nicht auf Facebook oder Twitter, auch nicht in Weblogs, sondern in den Köpfen von Menschen. Eine soziale, kommunikative Einstellung ist notwendig, die eingesetzten Medien sind sekundär. Geradezu doof sind Aussagen: „Wir sind auf den Social Media-Zug aufgesprungen, weil wir nun endlich eine Facebook-Seite haben, oder twittern, oder ein Blog betreiben.“

Facebook, Twitter & Co. stehen – wenn man vernünftig drüber nachdenkt – ganz und gar fälschlicherweise für Social Media.  Genauso wenig, wie Zeitungspapier, der Fernseher & Co. für Klassische Medien stehen. Social Media „stirbt“ demnach auch nicht, wenn es eines Tages vielleicht keine Weblogs mehr gibt. Schließlich stirbt das Zeitungswesen nicht, sobald kein Papier mehr eingesetzt wird; die eZeitung ist schon heute Realität.

Es kommt auf Einstellung zu dem Thema an, auf beiden Seiten. Klassischerweise gibt es Produzenten (von Nachrichten, Zeitungsartikeln etc.) und Rezipienten, in den Social Media verschwimmt diese Grenze, während sich der Austausch beschleunigt und vervielfältigt. Der Wunsch, ja die innere Einstellung war vermutlich längst vorhanden, als es Social Media noch gar nicht gab. Robert Basic bspw. wurde vermutlich als Blogger geboren. Da hat er Glück gehabt, dass es vor einigen Jahren endlich die technischen Möglichkeiten gab, um dieser Bestimmung folgen zu können.

Warum überhaupt gibt es dieses Missverständnis? Wieso werden Praktikanten eingesetzt, um für das Unternehmen zu twittern? Wieso gibt es diesen Follower-Wahn? Und wie kann Robert Basic den Social Media-Wahn von Unternehmern mit nur zwei Fragen stoppen?

Das, und noch viel mehr, erfährst du in dem Artikel „Don’t Call It Social Media“. Tipp (aus den Kommentaren): Den Artikel ausdrucken und an Kunden verteilen. Ich werde es machen. 

Eigentlich ist es ganz schön seltsam: Bis vor gerade eben gab es keinen Browser mit “Social Media” als Schwerpunkt. Sieht man einmal von dem missglückten Versuch des Social Media Browsers Flock ab, der allerdings auch schon aus dem Jahre 2007 stammt. Mit RockMelt ändert sich das nun. Ob RockMelt ein Erfolg wird? Das sagt dir der nun folgende Testbericht.

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Ist das wirklich noch Guerilla (Kleinkrieg)-Marketing, wenn man als Hipster Hitler vor das Zug(führer)pferd spannt? Und darf man so schwere Geschütze auffahren, um T Shirts zu verkaufen? Aber vor allem: Kann man den Marketing-Krieg damit überhaupt gewinnen? Eigentlich nicht! Denn als Hipster ist Hitler nicht wirklich geeignet. Aber bekanntlich ist im Guerilla-Marketing alles erlaubt, was schockt. Und das wiederum kann ein Hipster Hitler, wie kein zweiter.

Versteht mich bitte nicht falsch, aber der Herr Vader samt Kollegen haben Viralmarketing nur zur Hälfte verstanden. Der eine redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist – nämlich nichts anderes als Blech: Hohes Budget gleich maximaler Erfolg im viralen Marketing. Nein, so ist das nicht! Aber immerhin, als äußerst machtvolles Instrument hat er es bereits identifiziert. Viel schlimmer sind da seine Kollegen, die Viralmarketing als Hokus Pokus abstempeln. Da ist es nur gut und billig, wenn Herr Vader seinen unverständigen Kollegen virtuell am Kragen packt. Man könnte auch sagen: Er hat sein Recht von einem Veto in Anspruch genommen.

Aber was hat es dem Todesstern gebracht, dieses Big-Budget-Viralmarketing-Denken?

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Bislang diente die Suchfunktion in Facebook – ganz klar – dazu, innerhalb von Facebook nach Mitgliedern, Gruppen, Themen etc. zu suchen. Doch jetzt will der Google-Konkurrent seinem Rivalen endgültig Angst und Bange machen – mit einer Suchmaschine, die auch das Web durchsucht.

Wer will jetzt die URL, d.h. die Webseiten-Adresse, zur Facebook Suchmaschine haben? Na gut, hier ist sie: www.facebook.com.  Denn für den Nutzer bleibt alles beim Alten: Nach wie vor ist es die herkömmliche Suchfunktion (also das kleine nette Suchfeld oben). Mit dem Unterschied, dass der Motor dahinter (mit deutlich erweiterter “Search Engine”) mächtig “aufgepimpt” wurde. NACHTRAG: Also, bislang sehe ich nicht, dass da externe Ergebnisse berücksichtigt werden – als Alternative mag zunächst http://search.adtelligence.de/ gelten.

Werden in der Facebook Suchmaschine wirklich alle Websites aufgelistet?

Die Facebook Suchmaschine innerhalb von Facebook.com nimmt Websites/Weblogs auf, die einen sog. Like-Button haben (Quelle: NETZWERTIG). In das eigene WordPress-Blog integriert man dieses ganz einfach über ein Plugin (dauert ‘ne Minute).

Bleibt nun die Frage offen, wie man Suchmaschinenoptimierung für die Facebook-Suchmaschine betreibt. Eines ist zumindest sicher: Aktivere Nutzer des Internet (insbesondere natürlich von Facebook), die sozial agieren und dabei auch noch etwas zu sagen haben, verhalten sich nicht nur “menschlich” optimal.

Da ich in letzter Zeit leider recht wenig Zeit habe, hier zu schreiben, möchte ich nun wenigstens eine kurze Statusmeldung abgeben. Bislang hatte ich den Online-Dienst Flickr noch nicht genutzt; mit der Greenpeace-Aktion “Behind the Logo” ändert sich das nun. Zwei Beiträge habe ich zu diesem Wettbewerb beigesteuert. Anschauen könnt Ihr sie Euch auf meiner Flickr Profilseite oder direkt bei Greenpeace.

Wie normal ist Guido Westerwelle? Die Frage stellen sich in Deutschland derzeit nicht gerade wenige Menschen. Die taz jedenfalls ist sich (in diesem Artikel) in einem Punkt sicher: Als Homosexueller ist unser Außenminister so normal wie Du und ich – und beschwört nebenbei aus Westerwelles Aussagen ein Feindbild herauf, dass es fast schon an Voodoo grenzt.

Nein, Schwulsein ist keineswegs etwas Normales – denn die Mehrheit der Menschen in Deutschland (oder weltweit) sind es nicht. Auch Genies sind nicht normal, ebenso wenig wie gute Politiker, ja auch Guido Westerwelle ist nicht normal.

Schwulsein ist die natürlichste Sache der Welt

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Mit dem sozialen Player Fairtilizer gibt es ein neues kleines Spielzeug, das mir persönlich recht gut gefällt. Viel Spaß beim Lauschen.