Ehrlich, ich kann es nicht mehr hören: 5, 7, 10 oder gar 20 Tipps zur Suchmaschinenoptimierung. So steht es in einer Vielzahl an Weblogs geschrieben – schließlich ist heute jeder ein waschechter SEO (Abkürzung für Suchmaschinenoptimierer). Und so tut ein jeder sein Wissen mal eben kund, der sich mit diesem Thema mehr oder weniger beschäftigt hat.

Warum ich es nicht mehr hören kann? Nicht, weil das alles falsch ist. Auch nicht unbedingt deshalb, weil man das Meiste davon schon tausendfach gelesen hat. Sondern vielmehr, weil die Ratschläge zum einen suggerieren, es handle sich bei den betreffenden Personen tatsächlich um Experten. Zum anderen, weil Lesern (potentiellen Kunden) vorgespielt wird, sie könnten sich mit diesen Tipps, respektive durch diese Leute, erfolgreich in Google & Co. positionieren.

Gute Tipps, schlechte Tipps zur Suchmaschinenoptimierung

Doch ganz oft stimmt das einfach nicht. Weiter lesen »

Nehmen wir einmal an, Ihre Website enthält fünfzig mal das relevanteste Keyword (sagen wir Webdesign), genau so häufig wie die Website Ihres größten Konkurrenten. Im heißen Kampf um neue Kunden haben Sie wenige Tage später, nachdem die Konkurrenz-Website startete, gegengesteuert und ein eine eigene Website erstellt. Da beides Websites noch jung sind, haben sie noch keine nennenswerten Empfehlungen von anderen Websites (noch keine Backlinks). Wer macht jetzt das Rennen bei Google?

In der Suchmaschinenoptimierung kommt es auf den feinen Unterschied an Weiter lesen »

How to effectively communicate with developers“ ist ein interessanter Artikel von SmashingMagazine über die Schnittstellen-Kommunikation zwischen Designer und Entwickler. Dem Webdesigner wird hier die Rolle des Koordinierenden zugeschrieben – was aber ist, wenn man weitere Team-Mitglieder ins Boot holt? Wer wird hier zum Steuermann?

Erste Antwort: Keiner. Jeder hat seine eigene Perspektive auf das Projekt, die er dem jeweils anderen vermitteln muss. Dennoch bietet sich ein Projektmanagement insbesondere bei größeren Projekten an. Wenn kein Projektmanager zur Hand ist, stellt sich also nach wie vor die Frage: Wer steuert das Projekt, indem er zwischen den Schnittstellen vermittelt?

Texter im Web: Verdammt nahe dran am Inhalt Weiter lesen »

Heute ist mir beim Stöbern auf Peruns Weblog ein Artikel zur VG Wort zu Ohren gekommen. VG Wort? Das hatte ich bis dato noch nicht gehört. Auch wenn sich eine Anmeldung für mich sicherlich noch nicht lohnt, will ich die Verwertungsgesellschaft Wort doch im Hinterkopf bewahren. Allein die Website von VG Wort stellt eine Hürde dar, ist sie doch so übersichtlich wie ein virtueller Irrgarten.

Übrigens soll die VG Wort nicht nur für herkömmliche Autoren (von Büchern und Zeitschriftenartikeln) lohnend sein, sondern laut Spreeblick auch für Blogger. Was dabei herumkommen kann, erfährt man in dem Artikel von Perun.

Um die Chancen auf neue Besucher zu erhöhen, ist es sinnvoll, unterschiedliche Keywords und Keyword-Kombinationen zu berücksichtigen. Diese “quantitative Vielfalt” deutet sichierlich auch auf eine thematische Vielfalt hin – doch damit ist längst noch nichts über die Qualität der Website oder des Weblogs ausgesagt.

Lach- und Sachgeschichten

Vielfalt ist sicherlich wichtig. Benutzer bekommt jedoch nur der, der auch einen Mehrwert an Information anbietet. Wer jedoch bierernst seine ausgeklügelten Texte verfasst, vergrault seine Besucher häufig. Auch im Internet wollen die Leute unterhalten werden. Ein kreativer Entertainer mit frischen Ideen und guten Informationen kommt zumeist am besten an.

Eine Serie ist doch ein gar nicht so schlechter Start, oder? Im Internet fängt jeder klein an – daher habe ich mir überlegt, welche Punkte ein halbes SEO-Hähnchen (mindestens) beachten muss, will es dank hervorragender Texte auch noch ein stolzer Hahn werden. Fangen wir mit dem ersten Punkt an:

Die Vielfalt macht’s (in gewissen Grenzen – versteht sich)

Welche Keywords sucht die anvisierte Zielgruppe? Hierbei lassen sich auch solche Begriffe berücksichtigen, die nur peripher mit dem eigentlichen Thema zu tun haben – ohne die eigentlichen Kunden freilich zu verschrecken.   Hier sollte man sich die Frage stellen: Welche Informationen kann ich meinen Kunden, die sich z.B. für die Unternehmensnachfolge interessieren, zusätzlich anbieten.(Finanzen, Freibeträge, Steuertipps etc.) ? Das Informationsangebot wird so thematisch vielfältig – bei entsprechender Berücksichtigung relevanter Keywords wird die Sache auch für die Suchmaschinen (Google & Co.) spannend.
Die Vielfalt macht’s: Doch Qualität ist gerade im Internet längst nicht alles:

Potentielle Kunden über einen breiten Trichter abholen

Wenn ich zu dem Top-Begriff noch nicht gefunden werden kann (einfach, weil es einige Zeit und Abreit braucht), sollte ich den Trichter weiten: Werde ich für fünfzig Begriffe zehnmal gesucht, habe ich im Idealfall 500 Klicks auf meine Website. Da sich die Suchmaschinenoptimierung in der Regel leichter gestaltet, kann ich so unter Umständen recht schnell ansehnliche Ergebnisse (Klickrate) erzielen.

Just another WordPress Blog? Ein klares “Ja” – allerdings hoffe ich, mich von der breiten Masse abzuheben und meine eigene Nische in der großen weiten Welt des Web 2.0 zu finden. Auf dieser Sinnsuche wäre es schön, wenn mich der eine oder andere Leser begleitet. In diesem Blog geht es um Webdesign, Online-Texte, Online-Marketing, Online-Werbung, Suchmaschinenoptimierung, Kurioses und um spannende Entwicklungen im World Wide Web.

Nun wünsche ich mir und vor allem allen hinzuwandernden Lesern viel Spaß auf FrischGezwitschert.de!