Ist das wirklich noch Guerilla (Kleinkrieg)-Marketing, wenn man als Hipster Hitler vor das Zug(führer)pferd spannt? Und darf man so schwere Geschütze auffahren, um T Shirts zu verkaufen? Aber vor allem: Kann man den Marketing-Krieg damit überhaupt gewinnen? Eigentlich nicht! Denn als Hipster ist Hitler nicht wirklich geeignet. Aber bekanntlich ist im Guerilla-Marketing alles erlaubt, was schockt. Und das wiederum kann ein Hipster Hitler, wie kein zweiter.

Versteht mich bitte nicht falsch, aber der Herr Vader samt Kollegen haben Viralmarketing nur zur Hälfte verstanden. Der eine redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist – nämlich nichts anderes als Blech: Hohes Budget gleich maximaler Erfolg im viralen Marketing. Nein, so ist das nicht! Aber immerhin, als äußerst machtvolles Instrument hat er es bereits identifiziert. Viel schlimmer sind da seine Kollegen, die Viralmarketing als Hokus Pokus abstempeln. Da ist es nur gut und billig, wenn Herr Vader seinen unverständigen Kollegen virtuell am Kragen packt. Man könnte auch sagen: Er hat sein Recht von einem Veto in Anspruch genommen.

Aber was hat es dem Todesstern gebracht, dieses Big-Budget-Viralmarketing-Denken?

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Wow… gerade die neue TV-Werbung von Michelin gesehen: Der Michelin-Mann im Kampf gegen die böse Zapfsäule. Das spricht uns doch aus den Seele, ist klasse umgesetzt. Der englische Sprecher gefällt mir jedoch besser als der Herr in der deutschen Variante.

Vom Ansatz her finde ich den Promotion Spot für den neuen Audi R8 V10 Spyder eigentlich recht gelungen; mir gefällt die Idee dieses lauernden, ständig zuckenden Ungetüms, das nur darauf wartet, loszu”springen”. Um dann wieder aus der Geschwindigkeit heraus direkt in den Stand zu kommen. Doch so ganz packt mich derAudi-Spot nicht… hätte man für den Audi R8 V10 Spyder nicht noch etwas mehr herausholen können? Hier fehlt “Mehr Power”, Emotion, Dynamik… oder?

Der Preis ist mit über 150.000 auch ganz schön happig.

Da ich ja schon ein wenig zwischen Bielefeld und Hamburg pendele, trinke ich natürlich auch Astra – und wie es das Schicksal wollte, bin ich auch auf die grandiosen Plakate des Traditionsbieres aufmerksam geworden. Hier stecken einfach tolle Ideen drin. Man merkt, da hat ein gutes Team seiner Freude an Astra freien Lauf gelassen…

Dieses Astra-Plakat ist übrigens mein Favorit:

Astra-Alster-freigegeben-Hamburg

>> Zur Bilder-Galerie der Astra-Plakatwerbung

>> Nett sind auch die Etiketten, die im Rahmen des Design-Wettbewerbes zum 100jährigen Bestehen kreiert wurden.

Hat sich da etwa jemand die Rechte an über 2500 Logos gesichert, um sie für einen Animationsfilm zu verwenden? Wohl kaum – eine offizielle Veröffentlichung von Logorama dürfte wohl kaum geplant gewesen sein. Selbstverständlich hat der fünfzehnminütige, Oscar-nominierte Film dennoch seinen Weg ins Internet gefunden. Einen kurzen Trailer möchte ich Euch an dieser Stelle nicht verwehren:

Wer den Animationsfilm Logorama in voller Länge sehen will, muss ein wenig suchen – aber keine Sorge, ihr kriegt das hin.

Nachtrag: Auf Spreeblick kann man sich den Film online in voller Länge anschauen.

Heute möchte ich Euch einen echten Prachtkerl vorstellen, der für mich zu den größten Kuriositäten der Werbung zählt. Der Wicküler-Mann als Plastik-Puppe! Es ist das einzige Exemplar, das ich jemals zu Gesicht bekommen habe – selbst die Google Bildersuche hat keinen weiteren Treffer geliefert (oder habe ich nur nicht richtig gesucht?). Ich denke, Bilder sprechen mehr als tausend Worte. Schaut Euch diesen Musketier der Wicküler Pilsener Traditionsbrauerei aus dem Herzen des Ruhrgebiets an.

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Erstellen Sie mir doch schnell mal ein Angebot? Auf der einen Seite ertönt diese Frage zwar wie Musik in den Ohren, auf der anderen Seite graust es vielen angesichts dessen Erstellung. Kein Wunder, schließlich weiß man im Vorfeld nicht, wie viel Zeit die Gestaltung etwa eines Logos in Anspruch nimmt.  Durchaus ähnlich verhält es sich mit der Erstellung eines Online-Textes, eines Claims oder einer Website. Weiter lesen »

Auch wenn die Anzahl der Follower den Erfolg durch Twitter durchaus widerspiegeln, reicht diese Kennzahl für eine zuverlässige Erfolgskontrolle keineswegs aus. Dennoch scheint es mittlerweile unzählige Follower-“Süchtige“ zu geben, die – häufig mit automatischen Tools – Follower anhäufen, ohne auf deren Qualität zu achten.

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

Fakt ist: Follower, die ich auf natürlichem Wege gewinne, sind in der Regel auch an meinen Twitter-Nachrichten interessiert, und demnach mutmaßlich an meinen Produkten oder Dienstleistungen (dies hängt natürlich davon ab, wie stark Ihre Nachrichten mit Ihren Angeboten verknüpft sind!). Ein natürlicher Aufbau von Kontakten (d.h. durch echtes Networking) verbessert so auch die anderen Kennzahlen, auf die es im Twitter-Marketing ankommt. Weiter lesen »

Beim Marketing geht es darum, den Empfänger aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken und zum Handeln (Kaufen) zu bewegen. Um ihn wachzuküssen, sollten Sie unbedingt auf herbe Küsse setzen. Warum herb? Ganz einfach – laut der Wikipedia ist “herb” gleichbedeutend mit „ein wenig scharf, würzig, leicht bitter oder säuerlich.“ Herbe Küsse sind damit keineswegs zu langweilig, so dass sie den Kunden einschläfern. Aber zu bitter sind sie eben auch nicht – ansonsten wären sie ungenießbar. Es zeigt sich, wie wichtig die richtige Dosierung der richtigen Zutaten für die richtige Zielgruppe ist.

In diesem Artikel aus der Advents-Blogparade von Heide Liebmann “Mehr Würze ins Marketing” erzähle ich Ihnen von bitteren Küssen, die ihren Empfängern leider gar nicht schmecken. Und dass, obwohl sowohl Produkt als auch Marketing regelrecht verführerisch sind… aber lassen Sie sich überraschen. Ich bin mir sicher, dass es wenigstens für Sie keinen bitteren, sondern höchstens einen herben Beigeschmack geben wird.

Vampirisches Marketing: Herb, Derb oder bitter?

In Zeiten, in denen es nicht nur kriselt, sondern auch Vampire ihr Unwesen treiben, setzt die Werbung den verführerischen Kussmund gerne auch mal blutunterlaufen in Szene. Neben der US-amerikanischen Serie True Blood setzt auch der diesjährige Kinofilm Jennifer’s Body auf diese neuere Variante des verführerischen Mundes.

bitteres-Kuesse-Marketing

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