Social Media entsteht nicht auf Facebook oder Twitter, auch nicht in Weblogs, sondern in den Köpfen von Menschen. Eine soziale, kommunikative Einstellung ist notwendig, die eingesetzten Medien sind sekundär. Geradezu doof sind Aussagen: „Wir sind auf den Social Media-Zug aufgesprungen, weil wir nun endlich eine Facebook-Seite haben, oder twittern, oder ein Blog betreiben.“

Facebook, Twitter & Co. stehen – wenn man vernünftig drüber nachdenkt – ganz und gar fälschlicherweise für Social Media.  Genauso wenig, wie Zeitungspapier, der Fernseher & Co. für Klassische Medien stehen. Social Media „stirbt“ demnach auch nicht, wenn es eines Tages vielleicht keine Weblogs mehr gibt. Schließlich stirbt das Zeitungswesen nicht, sobald kein Papier mehr eingesetzt wird; die eZeitung ist schon heute Realität.

Es kommt auf Einstellung zu dem Thema an, auf beiden Seiten. Klassischerweise gibt es Produzenten (von Nachrichten, Zeitungsartikeln etc.) und Rezipienten, in den Social Media verschwimmt diese Grenze, während sich der Austausch beschleunigt und vervielfältigt. Der Wunsch, ja die innere Einstellung war vermutlich längst vorhanden, als es Social Media noch gar nicht gab. Robert Basic bspw. wurde vermutlich als Blogger geboren. Da hat er Glück gehabt, dass es vor einigen Jahren endlich die technischen Möglichkeiten gab, um dieser Bestimmung folgen zu können.

Warum überhaupt gibt es dieses Missverständnis? Wieso werden Praktikanten eingesetzt, um für das Unternehmen zu twittern? Wieso gibt es diesen Follower-Wahn? Und wie kann Robert Basic den Social Media-Wahn von Unternehmern mit nur zwei Fragen stoppen?

Das, und noch viel mehr, erfährst du in dem Artikel „Don’t Call It Social Media“. Tipp (aus den Kommentaren): Den Artikel ausdrucken und an Kunden verteilen. Ich werde es machen. 

Eigentlich ist es ganz schön seltsam: Bis vor gerade eben gab es keinen Browser mit “Social Media” als Schwerpunkt. Sieht man einmal von dem missglückten Versuch des Social Media Browsers Flock ab, der allerdings auch schon aus dem Jahre 2007 stammt. Mit RockMelt ändert sich das nun. Ob RockMelt ein Erfolg wird? Das sagt dir der nun folgende Testbericht.

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Bislang diente die Suchfunktion in Facebook – ganz klar – dazu, innerhalb von Facebook nach Mitgliedern, Gruppen, Themen etc. zu suchen. Doch jetzt will der Google-Konkurrent seinem Rivalen endgültig Angst und Bange machen – mit einer Suchmaschine, die auch das Web durchsucht.

Wer will jetzt die URL, d.h. die Webseiten-Adresse, zur Facebook Suchmaschine haben? Na gut, hier ist sie: www.facebook.com.  Denn für den Nutzer bleibt alles beim Alten: Nach wie vor ist es die herkömmliche Suchfunktion (also das kleine nette Suchfeld oben). Mit dem Unterschied, dass der Motor dahinter (mit deutlich erweiterter “Search Engine”) mächtig “aufgepimpt” wurde. NACHTRAG: Also, bislang sehe ich nicht, dass da externe Ergebnisse berücksichtigt werden – als Alternative mag zunächst http://search.adtelligence.de/ gelten.

Werden in der Facebook Suchmaschine wirklich alle Websites aufgelistet?

Die Facebook Suchmaschine innerhalb von Facebook.com nimmt Websites/Weblogs auf, die einen sog. Like-Button haben (Quelle: NETZWERTIG). In das eigene WordPress-Blog integriert man dieses ganz einfach über ein Plugin (dauert ‘ne Minute).

Bleibt nun die Frage offen, wie man Suchmaschinenoptimierung für die Facebook-Suchmaschine betreibt. Eines ist zumindest sicher: Aktivere Nutzer des Internet (insbesondere natürlich von Facebook), die sozial agieren und dabei auch noch etwas zu sagen haben, verhalten sich nicht nur “menschlich” optimal.