Keine Sorge, hier wird kein böses Blut vergossen. Schließlich war das diesjährige ConventionCamp in Hannover ein voller Erfolg… ein voller? Nun gut, ein paar Kritikpunkte gibt es dann doch.

Die Location: Das ConventionCenter

Da gibt es gar nichts dran auszusetzen: Wunderschönes Gebäude, tolle Räumlichkeiten, das perfekte Ambiente also, um sich wohlzufühlen. Einzig die vereinzelt überfüllten Räume nervten, etwa als Stowie Boyd The Social Revolution anzettelte. Mehr will ich darüber an dieser Stelle auch gar nicht verlieren… es war wirklich toll.

Die Organisation des ConventionCamp

Ich finde wirklich (fast) keinen einzigen Kritikpunkt: Die Updates zu den Veranstaltungen hätten anfänglich etwas früher kommen können (trotzdem mein Kompliment für die App für das IPhone)… dann aber lief alles reibungslos ab. Das Essen war auch super… kalte Getränke und auch Café wurden serviert… alles top.

Das Programm (Timetable)

Es tat sehr gut, dass das ConventionCamp auch ein Stück weit auch Barcamp-Charakter hatte: So konnte sich vieles finden, um die Zielgruppen zu bedienen. Was dann kam, war häufig weit weg von dem, was ich erwartet hatte. Nichtsdestotrotz fand ich die Idee großartig, dass sich mit dem Vortrag von Dr. Matthias Dorn ein Philosoph meldete, um über den Wissenstransfer im Internet zu referieren. Die Wissenschaft beteiligt sich viel zu wenig an solchen Veranstaltungen, ja überhaupt an den Entwicklungen im Web 2.0.

Etwas “fertig” gemacht hatte mich der Vortrag von Boris Lokschin u.a. zu Cloud Computing – so einiges habe ich zu meinem Leidwesen nicht verstanden: So musste ich musste mir anschließend noch einiges erklären lassen (nicht, dass ich jetzt bescheid wüsste). Zumindest habe ich jetzt eine (sehr) grobe Vorstellung davon… besser erging es mir dagegen in der Session mit Michael Ellensohn (dessen Profil-Bild auf Xing man übrigens mal gesehen haben muss), was nicht heißt, dass es nicht vieeel Neues zu entdecken gab. Werbewirkungsforschung ist ein hoch spannendes Thema – insbesondere die Aussicht auf neue Methoden durch Reaktionszeitmessung (vermutlich Priming und Eye Tracking, oder?) finde ich spannend.

Den Vortrag von Robert Basic habe ich leider nicht genossen – obwohl das Thema recht vielversprechend klingt: “Wie bringe ich das richtige Chaos in die Gründung mit ein?” So was mag ich eigentlich…

Suchmaschinenoptimierung, E-Commerce, Marketing und natürlich das Social Web waren die Themen, die auf dem ConventionCamp 2009 vorherrschten. Nicht alle (nur wenige von allen) haben es bis zum Schluss ausgehalten, obwohl sich selbst die Closing Session gelohnt hätte.

Verbesserungsvorschläge für 2010

Zum Schluss wurde bereits angemerkt, dass mehr Diskussionen hätten geführt werden können. Ich fand die Idee aus dem Publikum recht gut, den Einsatz von Powerpoint mindestens zu reduzieren. An dessen Stelle könnten bspw. zwei oder drei Referenten gleich miteinander diskutieren. Ich finde es auch nicht verkehrt, Twitter einzusetzen: Es gibt viele, die  sich in so einem Rahmen nicht einbringen können oder wollen. Via Twitter hätte es bestimmt mehr Reaktionen gegeben – außerdem hätte es in diesen Rahmen wirklich gut reingepasst.

eLearning wäre definitiv ein Thema gewesen, dass mich stark interessiert hätte. Man merkte jeodoch, wie schwer es durchaus fällt, sich wirklich interdisziplinär auszutauschen – Programmierer mit der Wirtschaft, Blogger mit Wissenschaftlern etc. Die Richtung, den weiteren Weg, finde ich jedoch sehr spannend und hoffe, dass ich 2010 ein noch tolleres ConventionCamp erleben werde.

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2 Kommentare

feergeCiz schrieb am 14. April 2011 @ 9:10

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