Suchmaschinenoptimierung ist gewissermaßen ein „Spiel“, da man immer neue Strategien ausprobiert (allein deshalb, weil sich der Google-Algorithmus verändert). Die Erfahrung zeigt, was erfolgreich ist, und was eben nicht. Was die H1-Überschrift betrifft, so ist sie schlicht nicht relevant für die Suchmaschinenoptimierung.

Millionen Startseiten begrüßen den Besuche beispielsweise mit einem herzlichen „Willkommen“: Grußkarten findet man auf diesen Seiten aber nur selten. Auch Metaphern und andere geschwungene Formulierungen werden gern in eine H1-Überschrift gepackt. Kein Wunder also, dass Google den H1-Tag am Anfang eines Artikels kaum wertet; weil er häufig nichts – oder nur wenig – mit dem eigentlichen Inhalt zu tun hat.

In der Suchmaschinenoptimierung ist weniger H1 mehr

Ein Weblog etwa besteht aus einer „Startseite“, die mehrere (meist zehn) Artikel enthält. Dummerweise soll eine einzelne Seite (auch diese Übersichtsseite ist ja eine) lediglich eine H1-Überschrift enthalten – H2- und H3-Überschriften dürfen dagegen mehrfach verwendet werden. Aus diesem Grund setzen Weblogs auf einer solchen Übersichtsseite in der Regel H2-Überschriften ein.

Da H2-Überschriften idealerweise bereits die relevanten Keywords enthalten, sollte H2 auch auf den Einzelseiten (den einzelnen Artikeln) eingesetzt werden. Schließlich wird (werden) hier der gleiche Titel (damit die gleichen Keywords) verwendet. Zwar stellt die H1-Überschrift normalerweise die  URL – diese Funktion kann auf den Einzelseiten jedoch auch die H2-Überschrift erfüllen (dies sollte in diesem Weblog auch mal gemacht werden:-)).

Fazit: Es gibt gute Gründe, die H1-Überschrift nur noch sparsam einzusetzen. Sinn macht dies eigentlich nur auf Websites, deren Seiten etwa ein „Willkommen“ enthalten (müssen). In der Regel sollte man von solchen Willkommens-Überschriften jedoch Abstand nehmen.

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